Donnerstag, 18. August 2016

Woche 1... Ankommen und Einleben

Hejsan!

Ich habe mir überlegt, dass ich ein neues Format auf meinen Blog bringen möchte. Ich werde also versuchen jede Woche einen Eintrag zu machen, mal ist er länger, mal ist er vielleicht auch nur ganz kurz. Kommt immer darauf an, was ich in der Woche so gemacht, erlebt und gelernt habe. Zusätzlich zu diesem "regelmäßigem Post", werde ich auch den ein oder anderen Post machen über besondere Anlässe, Ereignisse oder etwas dergleichen.

Also fangen wir mal mit dem ersten Wochenbericht an.

Die ersten Tage habe ich ja bereits niedergeschrieben, also überspringen wir meine Ankunft und die ersten Tage einfach.
Am Dienstag (16.08.2016) bin ich mit meiner Gastschwester nach Visby gefahren, wo wir zu meiner Gastmutter ins Atelier gegangen sind, Lunch hatten und anschließend haben wir einen super coolen Süßigkeiten und Teeladen besucht. Wieder bei meiner Gastmutter sind wir dann losgefahren und haben allerhand gekauft: Simkort -für mich, Schulzeug -für meine Gastschwester, Schlösser -für uns beide und noch ein paar andere Sachen. Als wir nachmittags zuhause eingetroffen haben wir dann recht bald gegessen und den Abend ausklingen lassen.
Am Mittwoch (17.08.2016) ist eigentlich nicht viel Spannendes passiert. Wir haben ein paar Lampe in meinem Zimmer installiert, ich habe meiner Gastmutter etwas geholfen und Papiertüten bestempelt. Und wir haben unser am Montag vorbereitetes Brot in die Formen gefüllt. Den Nachmittag habe ich mit lesen, sortieren und schwedisch lernen verbracht:) 
Heute haben meine Gastmutter und ich die Brote dann gebacken (super lecker!!!), dann haben meine Gastschwester und ich einen Kuchen aus Ice Cream gebacken...:D 
Nach dem Lunch (Porridge *-* Erstaunlich, wie gut etwas schmeckt, dessen Name so unappetitlich klingt.) habe ich dann wieder ein bisschen Schwedisch geübt und gelesen. Später wird meine Gastschwester zu einem Freund fahren und da übernachten und auch mein Gastvater ist heute Nacht nicht da. 
Morgen werden meine Gastmutter und ich dann nach Visby fahren und ein paar Dinge für ihre momentanen Arbeiten besorgen, eventuell meine Schule besuchen und anschließend wieder nach Hause fahren und das ein oder andere vorbereiten, da meine Gastmutter bald für eine Woche in Stockholm sein wird…

Am nächsten Montag geht für mich dann die Schule los und ich bin schon ziemlich gespannt, wie das so wird… 
Diese Woche war, wie ihr gerade gelesen habt nicht sehr spannend, aber gut zum „Ankommen“.

Ich freue mich bald etwas Spannenderes berichten zu können, wenn ich endlich zur Schule gehe.
Bis dahin…


Vi ses snart,

Lea

P.S. Mein Päckchen von Zuhause ist endlich angekommen und ich habe mich total gefreut, obwohl ich ja wusste, was drin war/ist.... :D

Dienstag, 16. August 2016

Die ersten Tage

Hey guys,

Ich bin jetzt schon den "vierten" Tag hier und habe mir gedacht, dass ich so eine Art Tabelle mache, was ich in den letzten Tagen so gemacht habe. 

Ankunft:13.08.2016

Wie ja vorher schon einmal erwähnt, bin ich von Kopenhagen über Stockholm nach Gotland gekommen. In Stockholm war ich für ca. 2,25 Stunden und habe in der Zeit etwas gegessen (Es gab Pfannkuchen am Flughafen *-*), gelesen und einfach nur die Leute um mich herum beobachtet.
Als ich dann im Flieger saß, begann ich tatsächlich nervös zu werden. Alle möglichen Fragen drängten sich wieder in den Vordergrund meiner Gedanken und wollten so unbedingt gehört werden. Was ist, wenn ich mich nicht wohl fühle? Was ist, wenn meine Gastfamilie nicht nett ist? Was ist, wenn….
Um kurz nach 2 betrat ich dann zum ersten Mal gotländischen Boden. Der Flughafen hier ist echt klein, mal so am Rande bemerkt. Als ich ausgestiegen bin, bin ich der Masse in das kleine Terminal/Ankunftshallen/Gebäude gefolgt und habe meine Gastfamilie tatsächlich doch gleich gesehen, nicht wie anfangs befürchtet.
Als dann dieses erste komische Gespräch zu Ende war, mein Koffer verstaut und wir alle im Auto, ging es erst einmal zu der Mittelalter-Woche in Visby.
Ein Markt, wie im Mittelalter und einige sahen sogar dem Jahr entsprechend aus –mal abgesehen von den Sneakers an den Füßen. 
Nach einem Eis und einem Smoothie in einem niedlichen Café, haben wir uns auf den Weg zu einem Supermarkt gemacht, aller Hand eingekauft, bevor wir dann quer über die Insel zu unserem Ziel –ein gelbes Haus- gefahren sind. Die nächsten Nachbarn -abgesehen von der Familie- liegen am anderen Ende des Weges.
„Das sieht ja aus wie im Film, das sieht ja wirklich aus als wäre das irgendwie so ne Astrid Lindgren Geschichte da.“ Ein Zitat einer guten Freundin, die die Umgebung und die Atmosphäre des mehr als 100 Jahre altem Haus ziemlich gut auf den Punkt gebracht hat.
Am Abend haben wir eigentlich nicht mehr viel gemacht. Ich habe meiner Gastmutter beim Abendessen machen geholfen und gelernt, wo was in der Küche steht. Nach dem Essen (Es gab unter anderem diese Krabben. Ich habe sie probiertJ) haben wir noch einen Tee getrunken, Schokolade gegessen und ziemlich lange über alles Mögliche geredet.

Erster Tag:14.08.2016

An meinem ersten Tag haben wir eigentlich nicht sehr viel gemacht. Ich habe meinen Koffer ausgeräumt und durfte ein paar Bilder an meinen Wänden anbringen. Gegen Mittag war ich mit meinem Gastvater, seinem Bruder und dessen Frau erneut auf dieser Mittelalter-Woche, die am Sonntag ihren letzten Tag hatte, an dem eine Parade/Schauspiel stattfand. Der Neffe meines Gastvaters durfte daran zum ersten Mal teilnehmen. Ich habe zwar nicht sehr viel verstanden, als der ein oder andere aus der Darbietung etwas gesagt hat, aber der grobe Sinn ist mir dennoch klar geworden. 
Anscheinend haben die Dänen Gotland vor vielen, vielen Jahren angegriffen und für sich bestimmt.  
Wieder zuhause habe ich mit meiner Gastmutter nach einem Rezept von dänischen Verwandten einen Brotteig vorbereitet, den wir bald weiter verarbeiten und dann in den Ofen schieben. Ich bin gespannt, was da draus wird.
Nach dem Abendessen sind meine Gastmutter, meine Gastschwester, ein anderer Neffe meines Gastvaters und ich zusammen spazieren gegangen und wurden währenddessen von tausenden Fliegen attackiert. (Okay, vielleicht nicht so viele, aber es waren eine Menge!) Während des Spazierganges musste ich so einige lustige Fragen über Deutschland, die Sprache und meine Fußballvorlieben beantworten. Und ich kann von mir behaupten, dass ich in den letzten Tagen enorm oft festgestellt habe, dass ich dem Klischee und fast allem, wofür Deutschland bekannt ist nicht entspreche. 

Zweiter Tag:15.08.2016

Nach dem Frühstück habe ich mich mit meiner Gastmutter ein bisschen unterhalten, ihr bei der Arbeit zugesehen und einen Tee getrunken. Nach einem Mittagssnack sind meine Gastschwester und ich dann aufgebrochen, um zu der nächsten Bushaltestelle zu radeln. (Sie hat einen Freund besucht und ich sollte mir die Strecke ansehen, damit ich später dann nicht total aufgeschmissen bin.)
Als ich wieder zuhause war, ein bisschen mit meinem Gastvater geplaudert und gelesen habe, ging der Tag ziemlich schnell rum. 
Nachmittags sind mein Gastvater und ich dann in das nächste Örtchen gefahren, um meine Gastschwester abzuholen und um einzukaufen. Netterweise hat mein Gastvater hierbei auch noch eine kleine Tour eingebaut, sodass ich ein bisschen was über das Örtchen weiß.
Nach dem Abendessen haben wir noch ein bisschen geredet und ich habe auch zum ersten Mal frische Walnüsse gegessen. 
War merkwürdig, aber interessant.
Später am Abend haben wir dann eine Dokumentation über einen –anscheinend- sehr bekannten deutschen Regisseur gesehen. Der Typ war irgendwie ein bisschen creepy… Oh, es ging um einen Mann, der Rainer Werner Fassbinder.

Joa, das war’s dann auch erst einmal wieder.


Vi ses snart,

Lea

Mein erster Blick auf Gotland :)

Sonntag, 14. August 2016

Kopenhagen, Soft Landing Camp...

Hey guys,

Es ist so viel passiert in den letzten paar Tagen und ich hatte leider nicht früher die Zeit meinen Blog auf den neusten Stand zu bringen.

Ich habe nicht vor, hier das ganze Soft Landing Camp zu beschreiben, ich will nur einen kurzen Einblick in das geben, was wir dort gemacht haben.

Kopenhagen ist eine wundervolle Stadt!

Am Mittwoch ist eigentlich nicht mehr viel passiert, wir hatten kein Programm für diesen Tag, sondern einfach Zeit zum ankomme. Nach dem essen haben wir so eine kleine kennlernrunde gemacht, um eben alle ein bisschen kennenzulernen. 
Am Donnerstag begann der Tag nach dem Frühstück mit den Seminaren von Explorius, wo wir allerhand an Regeln und Verhaltensweisen durchgegangen. Mittags waren wir an einem kleinen Hafen in der Nähe unseres Hostels und am Abend waren wir im Hard Rock Café und haben dort gegessen.  
Freitag, der letzte Tag hat nach dem Frühstück mit einem Stadtrundgang gestartet. Es war echt schön. Ich liebe es, wie ein Touri alles Mögliche zu sehen J Anschließend hatten wir eine Mittagspause von circa zwei Stunden und ich war in einem Disneystore *-* Ich lieeeeebe DISNEY!! Es war wie das Paradies auf Erden für mich in diesem kleinen Laden… Vorher habe ich eine Waffel am Stiel gegessen, das gibt es zwar in Deutschland auch, aber es war trotzdem super lecker.  
Nach der Pause wurde unsere große Gruppe geteilt, je nachdem ob man ins Tivoli oder ins Aquarium gegangen ist. Ich war eine der wenigen, die sich für das Aquarium entschieden haben und das war auch echt interessant. Wir durften „Backstage“ hinter den Filtern und Fischen lag laufen und haben von einem Mitarbeiter allerhand erklärt bekommen. 
Am Abend haben sich dann beide Gruppen gemeinsam bei einem Restaurant mit Buffet getroffen. Der letzte Morgen in Kopenhagen hat für mich um 5 Uhr begonnen, da ich um 6 Uhr mit dem Van zum Flughafen gebracht wurde. 
Am Flughafen haben wir (sechs Austauschschüler von explorius) alle erst einmal ewig auf unser Gate gewartet, ehe wir dann am Gate warten konnten, um in das Flugzeug zu steigen, das uns nach Stockholm bringen würde.

Das war zwar nicht viel über das Camp, aber jetzt habt ihr zumindest einen kleinen Einblick, was ich alles gemacht habe Kopenhagen.


Vi ses snart,

Lea


Dienstag, 9. August 2016

Abschied, Letzter Tag, Letzer Eintrag... Update*5

Hey guys,

Das hier ist er also. Mein letzter Post aus Deutschland. Das nächste Mal, wenn ich hier etwas schreibe bin ich schon mittendrin in meinem Abenteuer...

Es ist endlich soweit. Mein letzter Tag in Deutschland hat für mich um 5:20 Uhr begonnen und meine erste Tat war es, meine Freundin am Flughafen zu verabschieden. Jetzt, wo sie weg ist, geht es für mich bald los. Die letzten Tage und Wochen habe ich immer gedacht; Ach, solange sie noch da ist... Aber jetzt ist sie weg.
Am Wochenende musste ich mich bereits von meiner ältesten Freundin (Wir kennen uns seit ich 22 Tage alt bin:*) verabschieden. Hiermit möchte ich mich nocheinmal bedanken und dir sagen, dass ich dich vermissen werde:*
Heute habe ich mich wieder verabschiedet, denn nicht nur meine Freundin, die gerade auf dem Weg über den Atlantik ist werde ich jetzt nicht mehr sehen, sondern auch ein paar andere Freunde. (Auch euch werde ich ganz doll vermissen:*) Jetzt werde ich meinen letzten Tag in Deutschland noch einmal genießen, ehe ich heute Abend in mein eigenes Bett fallen werde -zum allerletzten Mal. Es scheint mir so surreal, dass alles hier für ein Jahr nicht zu sehen.
Ich freue mich unglaublich doll meine Freunde vom VBT wieder zu sehen und den Rest aus unserer Whatsappgruppe endlich kennenzulernen und ein paar tolle Tage in Kopenhagen zu verbringen, gleichzeitig bin ich auch total nervös. Was ist, wenn ich auf dem Seminar nichts verstehe? Was ist, wenn mein Koffer doch schwerer als gedacht ist? Was ist, wenn ich irgendwas vergesse, was ich für den Flug brauche? Lauter Fragen, die durch meinen Kopf schwirren, obwohl ich doch genau weiß, ich habe alles für den Flug, mein Koffer wiegt nicht mehr als 23kg und mein Englisch ist gar nicht so schlecht wie ich immer sage.
Jetzt sitze ich also wirklich hier, um mich herum mein Koffer, mein Handgepäck und noch ein bisschen Unordnung, die ich heute noch beseitigen muss. Mein momentanes Lieblingslied trällert aus dem Lautsprecher meines Handys -auch wenn es gar nicht zur Situation passt, aber Who cares? ;)- und ich weiß, morgen früh, wenn ich aufwache wird es mein letztes Aufwachen in dieser Umgebung sein. Ich werde mich fertig machen und wie auf heißen Kohlen sitzen, bis es endlich Zeit ist mich auf den Weg zum Flughafen zu machen, wo meine Freunde vielleicht schon warten werden oder kurz nach mir eintreffen werden um mich zu verabschieden und wir uns ein letztes Mal drücken können. Dann geht es wirklich los.
Dann bin ich wirklich an exchange student.
Ich kann es gar nicht wirklich glauben. Mein Traum wird wirklich wahr. Ich werde im Flieger sitzen, mich freuen, vielleicht wird mir auch vor Freude und Nervosität und vielleicht auch ein bisschen Trauer ganz schlecht und ich glaube den Flug nicht zu überleben und dann steh ich plötzlich auf dänischem Boden und mein Abenteuer nimmt seinen Lauf.


Vi ses snart,

Lea

Sonntag, 31. Juli 2016

Abschied, Shopping, Vorbereitung Update*4

Hey guys,

Schon komisch, jetzt sitze ich hier, mein Kalender sagt mir, dass es nur noch 10 Tage sind und ich sitze schon im Auto auf dem Weg zum Flughafen, checke ein, verabschiede mich von den letzten Leuten, gehe durch die Sicherheitskontrolle, werde ich mein Gate suchen, Nina treffen und dann wirklich in den Flieger einsteigen, mich anschnallen und den Stewardess lauschen, wie ich mich in einem Notfall zu verhalten habe. Dann geht es wirklich los, der Pilot steuert das Flugzeug auf die Startbahn, wir nehmen an Geschwindigkeit zu und kurz darauf sind wir schon in der Luft und ich sehe meine Heimatstadt für zehn Monate das letzte Mal. Ein letzter Blick nach unten und dann sind wir auch schon fast weg und mein Abenteur beginnt wirklich.
Schon vor eineinhalb Wochen musste ich mich von den ersten Freunden und Bekannten verabschieden, mein letzter Schultag war wie jeder andere letzte Schultag zuvor und doch ganz anders. Als ich morgens aus der Bahn gestiegen bin und den Weg zur Schule entlang gelaufen bin, wurde mir das erste Mal bewusste, es würde vorerst das letzte Mal sein, dass ich diesen Weg entlang ging. Als ich die Treppen zu meiner Klasse hinaufgestiegen bin, es würde vorerst das letzte Mal sein, dass ich diese Stufen betrete. Dann die Zeugnisvergabe, der Abschied und das Verlassen des Gebäudes, es würde das letzte Mal sein, dass ich diese Schule betreten würde dieses Jahr. Es ist eigentlich nur ein Jahr, dass ich nicht da bin und doch kommt es mir gerade vor, als würde ich ewig nicht da sein. Heute war ich mit meinen Eltern in der Innenstadt und habe ein paar letzte Dinge besorgt, was mir mal wieder bewusst macht, wie schnell das alles geht. Es ist so unglaublich, auch wenn es noch 10 Tage sind, weiß ich doch, dass ich bald meinen Koffer vom Dachboden holen werde, alles wichtige einpacken und ihn schließlich schließen werde. Dann werde ich meine Freundin zum Flughafen bringen, mich von ein paar weiteren Freunden verabschieden, bevor ich am nächsten Tag an ihrer Stelle stehe. Am Abend vor meinem Abflug werde ich dann ein letztes Mal hier sitzen und meine Gedanken so kurz vor dem Abflug versuchen ein wenig zu ordnen und einen letzten Post veröffentlichen, bevor ich mich das letzte Mal in mein Bett lege und versuchen werde zu schlafen. Angst habe ich im Moment nicht, es isteher die Neugier auf das Unbekannte und vielleicht auch ein bisschen Nervosität -okay, definitiv Nervosität- aber ist das nicht normal? Ich denke schon und auch wenn 10 Tage schneller vergangen sind als ich zählen kann, freue ich mich die letzten Tage einfach nur zu geniessen.
Mein Abenteuer rückt immer näher.


Vi ses snart,

Lea

Samstag, 16. Juli 2016

Countdown: 25 Tage

Hey guys,

Wow.
Langsam wird es echt ernst. In nur 25 Tagen sitze ich im Flieger. Die Abschlussreise ist vorüber und die letzten drei Schultage stehen mir jetzt noch bevor, dann bin ich offiziell keine Schülerin der 10.Klasse mehr.
Es geht alles so unfassbar schnell. Mir kommt es so vor, als wäre es erst letzte Woche gewesen, als ich mich online beworben habe, mein Bewerbungsgespräch hatte und die darauf folgenden Dokumente ausgefüllt habe. Auch das VBT liegt schon wieder fast einen Monat zurück.
Wo geht die Zeit nur hin? -Ich bin einerseits schon total aufgeregt und möchte eigentlich sofort los, aber ich könnte gleichzeitig auch sofort losheulen, wenn ich daran denke schon so bald gehen zu müssen. 
Bald werde ich meine Freundin verabschieden, ihr beim Start in ihr Auslandsjahr beiwohnen und beobachten, wie sie durch die Glastüren geht und dahinter verschwinden. Dann wird es schließlich selber Zeit für mich, mich zu verabschieden und schließlich hinter solchen Glastüren zu verschwinden. 
Meine Packliste muss bald geschrieben werden und meine ganz persönlichen "letzten Male" sind auch schon im vollen Gange. Und schon viel zu bald werde ich hier sitzen und meinen letzten Post aus Deutschland verfassen, meinen Koffer schließen und mich nach Kopenhagen aufmachen und dann bin ich schon mittendrin in diesem Abenteuer, das sich Auslandsjahr nennt. 
Irgendwie habe ich es noch nicht so richtig begriffen, dass ich dann erstmal 10 Monate weg sein werde, ich werde nicht in meinem Bett schlafen, jeden Tag meine Eltern und Freunde sehen und nicht jeden Tag in meine gewohnte Schule gehen, so wie ich es sonst die vergangen 6 Jahre gemacht habe.
Mein Kopf will einfach noch nicht wahr haben, dass ich gehen werde und im Moment fühlt es sich mehr wie ein kurzer Urlaub, vielleicht auch ein etwas längerer Urlaub an, aber so dass ich nach den Ferien wie gewohnt wieder in meine Schule gehen werde und alle wieder sehe -aber dem ist so nicht...


Vi ses snart,

Lea

Samstag, 2. Juli 2016

Fiete, GF, Geburtstag :O Update*3

Hey guys,

gestern war ein wundervoller Tag für mich.
Erst ist Fiete -der neue Hund von meinen Großeltern- endlich zu uns gezogen und ist einfach nur super putzig.
Dann, später am Abend, als ich eigentlich gerade ein bisschen Internet surfen wollte, klingelte das Telefon.
Meine Mutter nahm ab und kam kurz darauf in mein Zimmer und drückte mir den Hörer in die Hand. Am Telefon: Sabrina Keil, meine Ansprechpartnerin bei DFSR.
Ich habe meine Gastfamilie!
An die Ostküste wird die Reise für mich in knapp 40 Tagen gehen. Ich komme zu einem Paar, das eine 14-Jährige Tochter hat und auf einer Farm wohnt. Aber nicht einfach nur an die Ostküste von Schweden, nein. Ich werde in Slite, einer Gemeinde auf Gotland, der zweitgrößten Ostseeinsel und der größten schwedischen Insel leben.
Das ist das beste Vorgeburtstagsgeschenk, dass DFSR mir hätte machen können. Leider weiß ich noch nicht sehr viel über meine Familie oder meine Schule, aber Fr. Keil hat mir versichert, sich Anfang nächster Woche zu melden, da sie davon ausgeht, dann die gesamte Bewerbung der Familie vorliegen zuhaben.
Ich habe mich wirklich wahnsinnig gefreut, eine Gastfamilie zu bekommen und konnte gestern Abend nicht aufhören zu grinsen und hatte die ganze Zeit so ein Kribbeln im Bauch.
Aber nicht so ein Bauchschmerzen-Kribbeln oder irgend so ein Mir-ist-schlecht-Kribbeln, sondern so ein richtig tolles Ich-freue-mich-wahnsinnig-und-weiß-nicht-ob-ich-vor-Freude-lachen-oder-weinen-soll-Kribbeln.
Der 1.Juli war für mich also definitiv ein gelungener Start in einen neuen Monat.


Vi ses snart,

Lea